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Veranstaltungskalender 2022

Vom Luftbaden zum Flussbaden – Historie, Sachstand und Ideen, Veranstaltung am Donnerstag, 1. September, 16 Uhr

Hintergründe, Erläuterungen und Diskussionen mit Initiatoren und Architekten des Luftbades, u.a Iswanto Hartono (ruangrupa, Kuratoren d15), Markus Hanisch, Alexander Reichel (BDA Kassel), Michael Volpert (team reflecting point #6) sowie Stadtplanern und Nutzern, u.a. Christof Nolda (Stadtbaurat), Tim Edler (Flussbad Berlin), Silvia Bartnik (WSV Kurhessen), Jan Sauerwald (GRIMMWELT Kassel gGmbH), moderiert durch Amira el Ahl (HNA - angefragt) über Idee und künftige Wirkungen des „Land- Art“ Projektes „Luftbad“ vor Ort

 

In Kooperation mit der documenta fifteen erarbeitete die BDA Gruppe Kassel acht Orte zum Rasten, Besinnen und Reflektieren. Die Station reflecting point#6 liegt dabei zwischen der Orangerie und der Drahtbrücke am sogenannten Hiroshima-Ufer. An dieser Stelle kommt die Fulda der Kasseler Innenstadt am nächsten. Es wird ein öffentlicher Ort der Begegnung und Erholung geschaffen, an dem der Zauber des Ortes bewusst erlebt werden kann. Es wird an diesem öffentlichen Freizeitplatz gezeigt, daß mit wenig gemeinschaftlich eingesetzten Mitteln im Sinne einer Materialsuffizienz ein maximales gemeinschaftliches Vergnügen möglich ist.

 

Die Chancen und Risiken, die Potentiale und Zukunftsfähigkeit werden bei dieser Veranstaltung erörtert, erlebt und diskutiert.

 

Termin Donnerstag, 1. September, 16 Uhr
Dauer ca. 1,5 h
Adresse Luftbad an der Fulda, Hiroshimaufer an der Spitzhacke, Auedamm 20 b, Kassel

 

reflecting points zur documenta fifteen

Seit der documenta11 (8. Juni bis 15 September 2002) hat das KAZ seine Räume jeweils parallel zur documenta-Ausstellung mit einem eigenen Projekt bespielt: den architectdocuments. International bekannte Architektinnen und Architekten zeigten ihre Vorstellung über die Verbindung zwischen Architektur und Kunst mit ihren eigenen Ausdrucksformen. Die im KAZ aktiven Architektinnen und Architekten hatten seinerzeit den Kolleginnen und Kollegen aus dem In- und Ausland bei diesen Ausstellungen den Vortritt gelassen und bewusst darauf verzichtet, eigene Beiträge zu präsentieren.

Dieses Mal ist alles anders: Das KAZ wird offizieller documenta-Standort – allein Jimmie Durham gewidmet, dem amerikanischen Konzeptkünstler, der im November 2021 mit 81 Jahren verstarb.

Und eine Gruppe Kasseler BDA-Mitglieder ist selbst aktiv – zusammen mit Handwerksbetrieben und befreundeten Landschaftsarchitektinnen und -architekten: In Kooperation mit der documenta fifteen haben wir Orte zum Rasten, Besinnen und Reflektieren geschaffen. Entstanden sind acht unterschiedliche reflecting points, über den Stadtraum Kassels und die Aue verteilt, temporäre Bauwerke, die überwiegend aus nachwachsenden Baustoffen erstellt sind, nach der 100-tägigen Ausstellung weiterverwendet oder zurückgebaut und wieder in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden.

 

Foto: reflecting point 7
John Kosmalla
Thomas Meyer, Marc Köhler und José Vilches Maraboli – KM architekten BDA

 

Ausstellung HOLZ.BAU.ARCHITEKTUR vom 29. April bis 17. Mai 2022

Die Wanderausstellung „HOLZ.BAU.ARCHITEKTUR“ zeigt den aktuellen Stand der Technik, das Potenzial und die universelle Einsetzbarkeit des Holzbaus. Demografischer Wandel, Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung, Energiewende – das sind die großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Wie wir diese Herausforderungen meistern werden, wird entscheidend für unsere künftige Lebensweise und Lebensqualität sein. So ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Menschen fordern, dass wir bewusster und verantwortlicher mit unserer Umwelt umgehen. Diese Forderungen wirken sich auch auf das Bauwesen aus. Insbesondere im Hinblick auf die städtische Nachverdichtung werden nachhaltigere, klima- und ressourcenschonendere Bauweisen zur Gestaltung der Quartiere gefordert.(Text: Pro Holzbau Hessen)

 

Parallel zu der Ausstellung ist ein Begleitprogramm  geplant. Nähere Informationen dazu folgen in Kürze. 

 

Ausstellungseröffnung Freitag, 29. April 2022 um 19 Uhr
Ausstellung 29. April bis 17. Mai, Mi-Fr 17-20 Uhr, Sa-So 16-19 Uhr