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Veranstaltungskalender 2026

Meinungen & Muskeln: Radtour zum Tag der Architektur, Sonntag, 28. Juni, 10-14.30 Uhr

 

Station 1: 10 Uhr
WÄSCHEREIQUARTIER KASSEL, Dörnbergstr. 18-20
Architektur: QUERKOPF ARCHITEKTEN HAMBURG, Führung: Frau Detharding

 

Station 2: 11.15 Uhr
VIERZIG:FUSS - RE:USE, Am Versuchsfeld 24-26
Architektur: ROBIN SCHÜLER, MARCO SCHÜLER, KASSEL, Führung: Robin + Marco Schüler

 

Station 3: 12.00 Uhr
GEMEIN. WOHNPROJEKT ZUM FELDLAGER, Fanny-Lewald-Straße 1-4
Architektur: FOUNDATION 5+ ARCHITEKTEN BDA, KASSEL, Führung: Matthias Foitzik

 

Station 4: 13.00 Uhr
H 54_ LERNORT WOHNEN, Holländische Strasse 54
Architektur: FELS ARCHITEKTEN, BAUNATAL, Führung: Carolin Fels

 

Station 5: 14.00 Uhr
BÜROGEBÄUDE MAGAZINHOF KASSEL, Leuschnerstr. 77
Architektur: HHS PLANER + ARCHITEKTEN AG  mit BAUFRÖSCHE GMBH, Führung: Gerhard Greiner

 

Ausklang: ab 14.30 Uhr
Biergarten Leuschnerstr. 77, Kassel

 

Download Programm (pdf)

 

Alle Infos zum Tag der Architektur in Hessen

 

 

Vernissage der Ausstellung: MAJA WIRKUS - FOTOGRAFIE IM FLUSS am Donnerstag, 11. Juni 2026, 18 Uhr

 

Die Ausstellung im KAZ wird von einer Serie von Fotografien des 2025 eröffneten Museums für zeitgenössische Kunst in Warschau gerahmt, in dem Maja Wirkus ihre Arbeit als Architekturfotografin und Künstlerin zeigt. Der vom Architekt Thomas Phifer and Partners entworfene Bau ist das jüngste Großprojekt ihres Portfolios, in dem sich angewandte Fotografie und künstlerische Forschungspraxis gegenseitig ergänzen. Mit der Installation WZROK, die Teil ihrer mehrjährigen Arbeit zur europäischen Moderne ist, verbinden sich Maja Wirkus’ fotografische Perspektiven zu einer Befragung der räumlichen und zeitlichen Kontexte
dieser unterschiedlichen Architekturen. Ergänzt wird die Ausstellung durch einen Blick in ihre Publikationen und eine Auswahl künstlerischer und architekturfotografischer Projekte.

 

MAJA WIRKUS
lebt und arbeitet in Kassel und Warschau
als Künstlerin, Architekturfotografin und Ausstellungsgestalterin
Auswahl von Ausstellungen z. T. mit Eric Pries - WIRKUSPRIES:
Archiv der Avantgarden in Dresden 
C/O Berlin
Deichtorhallen Hamburg
Fridericianum Kassel

 

AUSSTELLUNG 11. bis 26. Juni 2026, Do–So 16–19 Uhr
FINISSAGE 28. Juni 2026, 19 Uhr

 

Finissage der Ausstellung: Und das ist die gute Nachricht: Kassel ist gebaut! Dienstag, 2. Juni 2026, 19 Uhr

 

Diskussionsrunde im KAZimKUBA – im Rahmen der Finissage der Ausstellung «Und das ist die gute Nachricht: Kassel ist gebaut!».


Wenn wir die Herausforderungen der Klimakrise, die Transformation des Bestands und eine am Gemeinwohl orientierte Baukultur ernst nehmen, verändern sich auch Methoden, Inhalte und die Rolle der Planenden. Doch wie reagieren die Strukturen und Institutionen der Ausbildung in Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung darauf?


Genügt es, bestehende Strukturen zu optimieren, um mit den Veränderungen Schritt zu halten? Oder braucht der sich abzeichnende Perspektivwechsel ein radikaleres Umdenken – eine neue Ausbildungs- und Wissenskultur, die mit veränderlichen Berufsfeldern, Unsicherheiten und Krisen konstruktiv umzugehen vermag?


Diesen Fragen gehen Studierende des Seminars «Going Public» (Gast-Prof. Ben Pohl) am FB 06 ASL der Universität Kassel gemeinsam mit Gästen aus Praxis, Lehre und Studierendenschaft nach. Im Zentrum steht die Frage: Wie muss Lehre auf die Herausforderungen der Klimakrise und die Veränderungen in den Berufsfeldern reagieren?


Impulsvortrag: «Working on Transformation»

Charlotte Schaeben (ETH Zürich, NEWROPE) stellt das neu erschienene Buch «Working on Transformation» vor. Darin dokumentiert das Team am Lehrstuhl Prof. Freek Persyn sechs Jahre Lehrexperimente, organisiert entlang der vier Verben «to project · to experience · to sequence · to activate».

 

Wir freuen uns auf einen anregenden Abend und Euer Kommen.

 

Die Ausstellung ist eine Kooperation von BDA Kassel, Universität Kassel, Denkstatt sàrl und BIAS.CITY im KAZimKUBA, im Rahmen des Seminars «Going Public» Gast-Prof. Ben Pohl

 

Vernissage & Diskussion: Und das ist die gute Nachricht: Kassel ist gebaut! Dienstag, 12. Mai 2026, 19 Uhr

 

Und das ist die gute Nachricht: Kassel ist gebaut! 
Wie eine neue Baukultur den Bestand erkennt – Kassel im Dialog mit der Schweiz
 

Europa, Deutschland, auch Kassel sind weitestgehend gebaut – das ist eine gute Nachricht für die Branche, denn mit der Wiederentdeckung der Bestandsstadt bieten sich vielfältige Möglichkeiten für eine Transformation der Baukultur, die zugleich ökologische, soziale und ökonomische Aspekte einbezieht.
Aber was bedeutet es für Planung, Architektur und Stadtentwicklung, wenn Transformation und Umbau von Bestand zur Regel statt zur Ausnahme werden? Was ändert sich, wenn nicht mehr das Neue, sondern das Bestehende im Mittelpunkt steht?
Die Ausstellung im KAZ bringt aktuelle Umbauprojekte von Büros aus der Region mit Projekten der auf Bestand spezialisierten Schweizer Büros baubüro insitu und Denkstatt sàrl sowie Studienarbeiten an der Universität Kassel in einen Dialog, der über das Bauen hinaus nach den Bedingungen städtischer Transformation fragt.

Eine Ausstellung des KAZ/BDA Kassel in Zusammenarbeit mit Gast-Prof. Ben Pohl und Studierenden des FB06 der Universität Kassel.

 

Projektvorstellungen
St. Kunigundis: Prof. Frank Kasprusch
Bauteilbörse: Hans Heorg Weishaar
Suffizienzhaus: Matthias Foitzik

 

Diskussion zur Umbaukultur mit
Anette Spielmeyer (Stadtplanung Kassel), Prof. Frank Kasprusch (Uni Kassel), Matthias Foitzik (Architekt BDA)
Moderation: Ben Pohl (Gastprofessor Uni Kassel) und Marc Köhler (KAZimKUBA)

 

Vernissage & Diskussion Dienstag, 12. Mai 2026, 19 Uhr
Öffnungszeiten Ausstellung 13. Mai bis 2. Juni 2026,  Mi-Fr 16-19 Uhr
Finissage 2. Juni 2026, 19 Uhr

 

 

Neujahrsempfang BDA Kassel & KAZIMKUBA am Freitag, 20. März 2026 um 18 Uhr im KAZimKUBa

 

BDA KASSEL & KAZimKUBA laden herzlich ein zum Neujahrsempfang 2026!

 

BEGRÜSSUNG
Guido Höfert, Vorsitzender BDA Kassel
Marc Köhler, Vorsitzender KAZimKUBA


GRUSSWORT
Simone Fedderke, Stadtklimarätin Stadt Kassel
Gerhard Greiner, Präsident der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen


IMPULSVORTRAG
Prof. Dr. Philipp Misselwitz, Architekt und Stadtplaner
"Regeneratives Bauen als Klimaheiler?“

 

Prof. Dr. Philipp Misselwitz ist Experte für globale Urbanisierung und der Rolle von Städten und urbanen Akteuren bei der Transformation zur Nachhaltigkeit. Seit 2013 leitet er das Fachgebiet Internationale Urbanistik und Entwerfen – Habitat Unit an der TU Berlin. Seit 2021 ist er Geschäftsführer der Bauhaus Erde gGmbH und untersucht die Rolle des Bauens und integrierter Stadtentwicklung bei der Bekämpfung des Klimawandels.


MUSIK
Blech & Schwefel Brassband


DARÜBER HINAUS
Fingerfood, Wein, Wasser, nette Menschen, gute Gespräche...

 

POLITIK-TALK: STADTENWICKLUNGS-, BAU- UND WOHNUNGSPOLITIK IN KASSEL Donnerstag, 5. März 2026, 18 Uhr

 

Eingeladen sind sachkundige Vertreterinnen und Vertreter von in der Stadtverordnetenversammlung momentan vertretenen Parteien zur Vorstellung ihrer Positionen und zur Diskussion mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern der Stadtgesellschaft.


Folgende Themen werden beim Politik-Talk diskutiert:

_Leitbild zu einer integrierten, klimaverträglichen und -resilienten Stadtentwicklungspolitik

_Wohnen, gemischte Quartiere und Innenentwicklung

_Innenstadt, Wandel vom ‚Shopping-Place‘ zum

_Herzen der Stadt

_Baukultur: Bedeutung und Umsetzungsideen der Kasseler Charta

 

Ausstellung: Alte Hülle - Neue Fülle - Transformation der Hegelsbergschule in kostengünstigen Wohnraum, 25. Februar bis 8. März 2026

 

Bachelor-Abschlußarbeiten
des Fachbereichs Architektur der Hochschule Darmstadt, European University of Technology (EUt+)
unter Leitung von Prof. Alexander Reichel, Kassel-Darmstadt

Es stellen aus: Luis Beuchert, Julia Hartmann, Timo Mayer, Giovanni Nicola, Anita Schulz, Dorothea Seibel, Tom Surberg, Ann-Kathrin Thiessen, Johanna Wenzlaff, Oliver Wenczel

 

Mit dem geplanten Neubau einer Gesamtschule im Kasseler Stadtteil Nordholland endet bis 2028 die Nutzung der integrierten Gesamtschule am Hegelsberg. Ein architektonisch spannendes Gebäude, erst gut 50 Jahre alt. Der bisherige Schulstandort am grünen Stadtrand Kassels steht damit vor einem tiefgreifenden Wandel: Rund 10.000 m² Gebäudefläche verlieren ihre Funktion – und werfen drängende Fragen nach Zukunft, Verantwortung und Potenzial des Bestands auf.


Diesen Fragen widmen sich die Abschlussarbeiten des Fachbereichs Architektur der Hochschule Darmstadt. Die hier ausgestellten Entwürfe setzen sich intensiv mit grundlegenden Aufgaben architektonischer Verantwortung auseinander und und zeigen eindrucksvoll und mit viel Phantasie, wie Transformation als ganzheitlicher Prozess verstanden werden kann: nicht nur als baulicher Eingriff, sondern als Neudeutung von Raum, Nutzung und sozialen Beziehungen.

Vor dem Hintergrund steigender Wohnraumnachfrage, begrenzter materieller und energetischer Ressourcen sowie der Anforderungen des Klimaschutzes untersuchen die Arbeiten, wie bestehende Strukturen weiterentwickelt, Wohnstandards kritisch hinterfragt und neue Formen des Zusammenlebens erprobt werden können. Die Arbeiten machen deutlich, wie Architektur als vermittelnde Disziplin zwischen ökologischen, sozialen und räumlichen Anforderungen wirken kann. Sie zeigen visionäre, zugleich realistische Perspektiven für den Umgang mit Leerstand und eröffnen neue Denkansätze für eine zukunftsfähige, sozial verantwortliche Stadtentwicklung.


Wir laden Sie herzlich ein, die vielfältigen Entwürfe kennenzulernen, mit den Absolvent:innen ins Gespräch zu kommen und gemeinsam über die Zukunft des Bauens, Wohnens und Zusammenlebens zu diskutieren.

 

Die Aufgabenstellung wurde unterstützt vom Hochbauamt der Stadt Kassel und der GWG der Stadt Kassel

 

Vernissage Dienstag, 24. Februar 2026, 19 Uhr
Öffnungszeiten Ausstellung 25. Februar bis 8. März 2026,  Mi-So 16-19 Uhr

 

Ausstellung: DIE UNSICHTBAREN STÄDTE - eine von Italo Calvino inspirierte Kulturreise, 5.-15. Februar 2026

 

Leistungskurs Kunst Q3 der Jacob-Grimm-Schule Kassel unter der Leitung von Maria João Ventura
Es stellen aus: Yesim Aygün, Mia Blume, Luise Blåfield, Lilli Bolte, Hannah Buchhorn, Anna Glau, Medea Gota Borraz, Enie Holzhauer, Amelie Kleinheyer, Mona Knorr, Tristan Kroh, Greta Neumann, Milène Oppermann, Dilara Öztürk, Luisa Schulz, Mila Singer, Rahel Tafere und Lisa Vidakovic

 

Der Titel der Ausstellung „Die unsichtbaren Städte“ geht auf das gleichnamige Buch des italienischen Autors Italo Calvino zurück.


Durch die Verknüpfung der im 13. Jh. historisch verbürgten Asienreise von Marco Polo und einer fiktiven Unterhaltung zwischen dem Reisenden und dem chinesischen Kaiser Kublai Khan be-schreibt Calvino so poetisch wie atmosphärisch aufgeladene Städte, die Marco Polo auf seiner Reise durch das chinesische Reich hätte gesehen haben können.


Aus diesem Buch wurden elf Städte ausgewählt, die 18 Schülerinnen und Schülern künstlerisch bearbeitet haben und nun im Ausstellungsraum zu sehen sind.


Die künstlerischen Arbeiten illustrieren nicht und zeigen weniger einen detailgenauen Transfer der Texte als vielmehr die Atmosphäre und Fantasie, die die Lektüre der jeweiligen Stadt freisetzt. Im Buch sind es Traum verlorene geistige Landschaften, die vor dem inneren Auge des Lesers erscheinen. Wie eben im Traum konzentriert sich die visuelle Umsetzung vielfach auf flüchtige Details. Im Mittelpunkt stehen Städte als Ideen, Erinnerungen und ephemere Konstruktionen, nicht als reale Orte. Die Exponate laden dazu ein, urbanen Raum als Metaphern menschlicher Erfahrung zu lesen und offenbaren, dass ihr eigentliches Wesen oft im Unsichtbaren liegt.


Nicht zuletzt zeigen die Ergebnisse, dass Literatur als Impuls für kreatives Arbeiten fruchtbare Prozesse in Gang zu setzen vermag.


Durch die individuelle Medienwahl sind unterschiedliche Lösungen wie fragile Modelle, zarte Zeichnungen und Skizzen, ein Kinderbuch, Fotografien, Collagen, Lichtobjekte, ein Animationsfilm und zwei Experimentalfilme entstanden, die die freigesetzte Vorstellungskraft durch atmosphärische Interpretationen erfahrbar machen und die poetischen Stadtvisionen in den Ausstellungsraum projizieren.

 

Vernissage Donnerstag, 5. Februar 2026, 19 Uhr
Öffnungszeiten Ausstellung 6.-15. Februar 2026,  Do-So 15-18 Uhr