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Ausstellungseröffnung M8 in China -
Zeitgenössische chinesische Architekten am Dienstag, 10. August 2010
um 19:30 Uhr
Private Architekturpraxis ist vergleichsweise neu in China – erst seit
1994 ist die Gründung privater Architekturbüros erlaubt. Noch in
den neunziger Jahren landeten ausländische Architekten auf der Suche
nach Joint-Venture-Partnern bei einem der über 10.000 staatlichen Designinstitute
mit ihren Hunderten von Mitarbeitern. Diese Ausstellung widmet sich acht solcher
kleineren, flexibel agierenden Büros – daher der Titel „M-Eight
(Made) in China“. Ihre Inhaber haben zum großen Teil im westlichen
Ausland studiert und sind international vernetzt. Sie stellen das eigentliche
Entwicklungslabor der zeitgenössischen chinesischen Architektur dar –
und wir werden bestimmt noch viel von ihnen hören. Die Kuratoren ZHI
Wenjun und Peter Cachola Schmal haben acht Büros ausgesucht, die sich
besonders durch ihre Hinwendung zu regionalen Typologien, durch die Einzigartigkeit
des ortsspezifischen
Kontexts und die Wiederentdeckung traditioneller Handwerkstechniken auszeichnen
und sich darin besonders stark von den Planungen jener Designinstitute unterscheiden,
die von den chinesischen Traditionen losgelöste, oftmals spektakuläre
Bauten in den Megastädten des Landes errichten. Jedes Büro wird
anhand von drei aktuellen Bauten vorgestellt und präsentiert in einer
nur 30 × 30 × 30 cm kleinen Schachtel einen spezifischen materiellen
Ausdruck ihrer Haltung.
Ausstellungseröffnung
Dienstag, 10. August 2010 um 19:30 Uhr
Grußwort Barbara Ettinger-Brinckmann,
Vorsitzende KAZimKUBA
Einführungsvortrag Dr. Eduard Kögel,
Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte,
Lehrbeauftragter der China-Arbeitsstelle
